Artist residency

In resi­dence now: Ida Husch­ke Salo­me Boss­hard Eva Weber Karin Kraemer ➔ Cla­ra Boismorand

The resi­den­cy Vil­le­kul­la is meant to be in a pro­cess of con­stant trans­for­ma­ti­on; edit­ing, deve­lo­ping, focu­sing, re-ela­bo­ra­ting and re-enacting. 

Our main inte­rest lays in one’s cur­rent sta­te of thoughts, expe­ri­ments and expres­si­on, rather than in what has been achie­ved in the past. Which traces are fol­lo­wed, what influ­en­ces are taken into account?

Bes­i­des fer­ti­li­sing a space of focus on one’s own artis­tic acti­vi­ties, it is fun­da­men­tal to us to as well con­sti­tu­te a basis for exchan­ge and a nou­ris­hing ground for cul­tu­ral dis­cour­se for and with the immedia­te envi­ron­ment of the resi­den­cy. What com­pon­ents take part in and defi­ne the artis­tic pro­ces­ses? Does the vil­la­ge baker get invi­ted for bre­ak­fast or inclu­ded in the pro­cess of a work? Are the picked pears just put in the cel­lar or do you enjoy their juice?
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31 may – 27 june

Ele­na Brai­da, LULU&WHISKEY, Ron­ja Küb­ler & Anna Büh­ler, Sel­ma Kahoul

28 september – 24 october

Simon Lauch Für­sten­ber­ger, Leo­nie Jucker, Ani­na Grupp, Mina Acher­mann & Noah Krum­me­n­acher, Ali­ce Peach

26 october – 23 november

JanoschRubenFabienneJackSinaiValentin+Baby, Adria­na Las­he­ras Mabanta

all the way down

Nad­ja und Serai­na – aus den Büschen 31. 03. 2021

28.03.2021, Tag 16 von Nad­ja Knu­chel und Serai­na Grupp

Aus den Büschen – voll­be­packt. Unse­re Köp­fe sind gefüllt mit neu­en Ein­drücken und Erleb­nis­sen. So tre­ten wir die Rück­rei­se an, gespannt dar­auf, all das Gesam­mel­te anzu­hö­ren und anzuschauen.

Die Woche ver­ging wie im Flug. Zwi­schen lan­gen und etwas weni­ger lan­gen Spa­zier­gän­gen und Expe­ri­men­ten sind wir auf der Suche nach den rich­ti­gen Wor­ten für unse­re Arbeit. Gang­raum. Klang­raum. Wel­chen Ein­fluss haben unse­re Bewe­gun­gen auf die aku­sti­sche Wahr­neh­mung des Rau­mes? Mal ren­nend, syn­chron, rück­wärts, gaa­anz lang­sam oder auch auf allen Vie­ren erkun­den wir den Zusam­men­hang von Bewe­gung, Raum und Wahr­neh­mung. Unser Gang in Zeit­lu­pen­ge­schwin­dig­keit irri­tiert nicht nur die Passant*innen, son­dern auch die bei­den Esel. Die Ste­­reo-Audi­o­­auf­­nah­­men mit dem Zoom resp. den Ori­gi­nal­kopf­mi­kro­fo­nen, geben fast genau das wie­der, was wir hören. Wir fra­gen uns, wel­chen aku­sti­schen Raum sich eröff­net, wenn man die Auf­nah­men mit Laut­spre­chern in einem geschlos­se­nen Raum abspielt und man nicht die Fort­be­we­gung des Men­schen aber die Orts­ver­än­de­rung hört. 

In den bei­den Wochen haben wir mit viel Spass unter­schied­li­che Set­tings erprobt. Durch die­se sehr inten­si­ven zwei Wochen kri­stal­li­sier­te sich eine Fra­ge her­aus, die wir ver­fol­gen möch­ten. Wie kann man einen Raum durch Bewe­gung auf einer audi­tiven Ebe­ne ver­mes­sen? Mit die­ser Idee gehen wir wei­ter und sind gespannt, wo es uns noch über­all hintreibt.

Da die­se Arbeit nur in einem Raum mit meh­re­ren Laut­spre­chern erfahr­bar ist, stel­len wir hier kei­ne Audio­files zur Ver­fü­gung. Es wür­de das Klang-Raum-Expe­­ri­­ment nicht voll­um­fäng­lich wie­der­ge­ben, da wir mehr als zwei Audio­quel­len haben. Wenn ihr euch für das Pro­jekt inter­es­siert, dann folgt uns auf Insta­gram. Dort wer­den wir auch auf die Mög­lich­keit eines Besuchs der Audio­in­stal­la­tio­nen auf­merk­sam machen.

Nun blicken wir auf 16 vol­le Tage zurück und ver­ab­schie­den uns auf fran­zö­si­sche Wei­se von Fau­co­gney und der wun­der­ba­ren Vil­le­Kul­la: AU REVOIR!

Insta­gram:
@ina_sera__
@__naedu__

Nad­ja und Serai­na – In den Büschen 20. 03. 2021

20.3.2021, Tag 8 von Nad­ja Knu­chel und Serai­na Grupp

Wir sind Nad­ja und Serai­na und sind hier in der Vil­le­Kul­la um zu spa­zie­ren. Die­se Gän­ge durch die Büsche und Stras­sen von Fau­co­gney neh­men wir auf. Nicht nur mit unse­ren Sin­nen, son­dern auch mit einem Zoom, bzw. mit meh­re­ren. In unse­rem gemüt­li­chen Zim­mer setz­ten wir uns aufs Bett, stel­len unse­re Lap­topf­a­mi­lie im Raum auf und spie­len sie (fast) syn­chron ab. Mit den Augen geschlos­sen eröff­net sich ein neu­er Raum. Er ist uns bekannt und den­noch fremd. Fas­zi­niert spin­nen wir Ideen, was wir noch aus­pro­bie­ren könnten. 

«Lass uns unse­ren Spa­zier­gang rück­wärts machen. Oder so lang­sam wie mög­lich. Mit­ten in der Nacht ohne Taschen­lam­pe. Auf einem Platz hin und her mit einem Ton in der Mit­te. Nad­ja, ich will schwim­men gehen.»

Besuch bekom­men wir ger­ne, vor allem von unse­ren Men­to­ren Till und Flo­ri­an. Esel strei­cheln, Injee­ra kochen und etwas Arbei­ten neben­bei. Mit viel Freu­de, Spass und Neu­gier und ein wenig kal­ten Füs­sen machen wir die Gegend unsi­cher. Auf dem kah­len Dorf­platz belei­ben wir ste­hen und hören zu. Autos, Motor­sä­gen, lau­te Vögel und der Wind, der uns um die Ohren rauscht.

Hier sind wir nun, Zuhau­se an die­sem wun­der­ba­ren Ort, zusam­men mit all den tol­len Men­schen. Abends fül­len wir den Tisch mit Lachen, Dach­flick­bau­an­lei­tun­gen, Spa­zi­er­neu­ig­kei­ten, Dis­kus­sio­nen über das was (nicht) ist oder auch dar­über, wer das letz­te Stück Kuchen bekommt. Oli­ven­stein­an­ord­nun­gen nach der Piz­­za-im-Ofen-Ses­­si­on wer­den dokumentiert.

Heu­te waren wir in einer Bro­can­te. Da stan­den Türen an Türen. Gegen die hun­dert Stücke waren das. Der Staub bedeck­te die far­bi­gen Glä­ser und das Buch­sta­ben­zah­len­schloss. Eine rosa­ro­te Ele­fan­ten­tee­kan­ne hat sich zu mir gesellt.

So leben wir hier, das trei­ben wir und hier blei­ben wir noch ein bisschen.

Nad­ja Knuchel

Serai­na Grupp

Lino Mei­ster – Breu­chin caill­oux 24. 01. 2021

Im Breu­chin, dem klei­nen Bach neben dem Haus, spie­len klei­ne Stei­ne im Wie­der­was­ser  eines Pflan­zen­tep­pichs mit­ein­an­der. Dort, unter­halb der schnel­len Strö­mung haben sie einen Ort gefun­den, wo Bewe­gun­gen ent­ge­gen der Strö­mung mög­lich sind. Auch ein Holz­stock lässt sich ver­füh­ren, der Rasanz zu ent­kom­men. Die­ses Schau­spiel beob­ach­tet im Dorf, wo das Was­ser bei den mei­sten Häu­sern aus­sen an den Dach­rin­nen hin­un­ter­läuft, wo ich ruhi­ge Tage ver­brin­ge mit einem schwa­chen Kör­per, Sachen machend in kal­ten Räu­men, in heis­sen Öfen, umge­ben von lie­ben Menschen.

@fizou___

Collec­ti­ve Vil­le­kul­la – Ope­ning of the pot­te­ry stu­dio 24. 01. 2021
using rejec­ted heat

Wiring is done, the sto­ve is pro­gram­med and loa­ded. Tonight, the sto­ve will be set up for the first time.

Collec­ti­ve Vil­le­kul­la – Trans­for­ma­ti­on of the Gran­ge 24. 01. 2021

During the week of 23 – 31 Janu­a­ry, friends are com­ing to help us with the con­struc­tion works. Among other things, we are remo­ving the «box» from the Gran­ge to have more light in the room and to crea­te a stage.

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